Social Media – Die dunkle Wolke am Himmel der Persönlichkeitsentwicklung oder positive Energie für das Strahlen der Sonne?
Social Media vermindert psychologisches Wohlbefinden.
Zu dieser Erkenntnis gelangten wir nach eingehender Recherche verschiedener Studien. Es ist wissenschaftlich belegt, dass Social Media und Psychologisches Wohlbefinden einander entgegenwirken. Zwar ermöglicht Social Media die Aufrechterhaltung von Kontakten, bietet Möglichkeiten zu mehr Austausch, Orientierung, Inspiration,Information und Unterstützung, doch gleichzeitig kann Social Media vieles nicht aufwiegen, was dem eigenen Wohlbefinden langfristig dienlich wäre.
Social Media kann keinen „echten“ Kontakt und keine wahre Verbindung zwischen Menschen ersetzen. Viel mehr verschleiern Social Media Plattformen die in unserer Gesellschaft wachsende Einsamkeit, ohne dass dies den betroffenen Menschen bewusst wird. Darüber hinaus hat Social Media durch sozialen Vergleich überwiegend negativen Einfluss auf die eigene Selbstakzeptanz. Nicht zuletzt begünstigen Meinungs- und Filterblasen gesellschaftliche Spaltungen.
Viele Menschen fühlen sich nach der Nutzung von Social Media Apps innerlich leer. Social Media Plattformen verfolgen das Ziel, ihre Nutzerinnen und Nutzer möglichst lange im Netzwerk zu halten (z.B. durch unendliche Newsfeeds). Dementsprechend steigt die durchschnittliche Bildschirmzeit immer weiter an, ohne, dass es sich für die Nutzer:innen auf Dauer sinnhaft anfühlt.• Social Media Plattformen können mithilfe von Algorithmen die emotionale Verfasstheit der Nutzer:innen messen und verstärken. Diese Möglichkeiten werden nachweislich gezielt für Werbezwecke genutzt.
Likes wirken durch die Dopaminausschüttung im Gehirn ähnlich wie Suchtmittel. Darüber hinaus ist dauerhafte Erreichbarkeit ein weiterer Grund für suchtähnliches Verhalten (fear of missing out). Dies ermöglicht dem Gehirn nicht die benötigte Regeneration und verstärkt das individuelle Stressempfinden sowie den Cortisolspiegel mit allen Konsequenzen.
Es wirken ca. 27 kg beim Schauen auf das Smartphone durch den geneigten Winkel des Kopfes von ca. 60° auf die Halswirbelsäule. Beim aufrechten Stehen sind es lediglich 5 kg. Dies verursacht zunehmend chronische Nackenschmerzen („Handynacken“).
Zudem zeigt unsere berufliche Erfahrung: Niemand äußert den Wunsch, mehr Zeit mit Social Media zu verbringen. Wenn es um das Thema Selbstfürsorge geht, wird Social Media niemals als einer der Aspekte des Lebens genannt, den er oder sie gern vertiefen möchte. Im Gegenteil: Die Mehrheit wünscht sich eine Reduktion.
Kurzum: Social Media widerspricht allen sechs Faktoren für langfristiges Psychologischen Wohlbefinden:
Autonomie
Positive Beziehungen
Sinn
Selbstakzeptanz
Umweltbewältigung
Persönliche Entwicklung
Wir vertreten als Verein für Persönlichkeitsentwicklung Sachsen e.V. die Position, dass Glück als das Nebenprodukt eines gelingenden Lebens zu verstehen ist. Daher möchten wir diese sechs Faktoren psychologischen Wohlbefindens fördern und verzichten aus diesem Grund auch darauf, Kanäle wie Instagram, Facebook oder TikTok zur Außendarstellung zu nutzen. Wenn Du Interesse an unserem Anliegen hast, kontaktiere uns gern persönlich über unsere Website www.persoenlichkeitsentwicklung-sachsen.de.
„Im Grunde ist es doch die Verbindung mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.“
Hier finden sich alle weiteren wichtigen Infos und Termine. Für unser Hauptanliegen, der Verbreitung von psychologischem Wohlbefinden und bewusster Persönlichkeitsentwicklung, setzen wir auf den persönlichen Kontakt!
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